Laborgebäude Hochschule Fulda

Zur Schaffung ergänzender Büro- und Laborflächen für die Hochschule Fulda wurde das Gebäude E aus den 1980er Jahren im Bereich des bestehenden Anbaus mit einer zweigeschossigen Aufstockung versehen. Die Baumaßnahme erfordert eine Umsetzung bei laufendem Hochschulbetrieb in zwei Bauabschnitten.

Das Raumprogramm sieht vielfältige Büroformen in Kombination mit Kommunikations- und Begegnungsflächen sowie Seminar- und Laborflächen vor. Damit soll den differenzierten Anforderungen von Verwaltung, Forschung und Lehre Rechnung getragen werden und gleichzeitig eine kreative Arbeitsatmosphäre geschaffen werden. Eine konsequente Anwendung der DIN 18040 T 1, die auch Maßnahmen für Seh- und Hörbehinderte Menschen einschließt, wurde gefordert.

Da die bestehende Konstruktion und Fundamentierung nur begrenzt zusätzliche Lasten aufnehmen konnte, musste die Aufstockung in Leichtbauweise erfolgen und war als tragende Stahlkonstruktion mit vorgehängten Außenwandelementen in Holztafelbauweise vorgesehen.

Der zweigeschossige Aufbau ist als skulpturale Form konzipiert, die sich aus dem gegliederten zweigeteilten Sockelbau ableitete und selbstbewusst in die bestehende Dachlandschaft am Schnittpunkt zweier Höfe einfügt. Die eigenständige Form wird durch die gewählte Fassade aus rautenförmig angeordneten goldfarben eloxierten Metallschindeln unterstützt.

Informationen

Bauherr:
Land Hessen (Hessisches Baumanagement)
LP:
2-9
BRI:
6.000 m³
BGF:
3.600 m²
Fertigstellung:
2016